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EBAY: Die Ware geht nicht weg? Einfach den Preis raufsetzen!

veröffentlicht am 12. Januar 2010

Wer an ein verspätetes Geschenk vom Weihnachtsmann glaubt, liegt hier – zumindest teilweise – falsch. Es ist Gary Overton, der auf Santa Claus macht und philantrophisch angehaucht Geschenke verteilt. Unter seinem Blog-Eintrag „My eBay pricing strategy for 2010 is working“ zeigt Gary, wie er jüngst müde Postenware unters Volk brachte. Die Historie zum kostenlosen Know-How: Zunächst verkaufte er gebrauchte T-Shirts bei eBay, allerdings nur ca. 15-20 Stück am Tag. Obwohl er dabei die Preiskategorie „I had to sell my reindeers to offer you these prices“ (1,00 – 1,50 US-Dollar) wählte, nahmen die Verkaufszahlen nicht zu. Des Altruismus müde und der festen Überzeugung, dass die Pleite nicht an der Tatsache festzumachen war, dass die T-Shirts gebraucht waren, zog Gary einfach mal die Preise an! 9,99 Dollares sollten es pro Stück sein, der Versand blieb in den USA wie vorher kostenlos, und siehe da: Die Leute waren bei diesem Preis sogar nun gewillt, 11,95 US-Dollar für den internationalen Versand zu bezahlen. Was wir davon halten?

Wir haben soeben unser Stundenhonorar auf 1.500,00 EUR angehoben.