„IT-Recht und Geistiges Eigentum
sind seit über 10 Jahren unsere Leidenschaft.“

Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen:

LG Hagen: Voraussetzungen einer zulässigen Werbung auf Instagram

veröffentlicht am 1. November 2017

LG Hagen, Urteil vom 13.09.2017, Az. 23 O 30/17
§ 3 UWG, § 3a UWG, § 5a UWG; § 6 Abs. 2 TMG; Art. 10 HCVO, Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 HCVO; Art. 7 LMIV; § 11 Abs. 1 LFGB; § 58 RStV NW

Das LG Hagen hat entschieden, dass Werbung auf Instagram, in welcher sich jemand mit einem Markenprodukt ablichten lässt und Links zu den Homepages der Markeninhaber einbindet, unzulässig ist, wenn nicht deutlich auf den Werbecharakter hingewiesen wird. Es handele sich um Schleichwerbung, wenn nicht deutlich eine Kennzeichnung mit „Anzeige“ oder „Werbung“ in Verbindung mit dem geposteten Bild warhnehmbar sei. Der kommerzielle Zweck müsse klar und deutlich erkennbar sein. Vorliegend handele es sich dem äußeren Anschein nach lediglich um einen Modeblog der Verfügungsbeklagten, wo sie sich mit ihren Followern über ihre „Outfits“ unterhalte. Es sei auf dem ersten Blick nicht ersichtlich, dass vorherrschendes Ziel dieser Bilder sei, für die auf dem Bild ersichtlichen Produkte Werbung zu machen, so dass eine gesonderte Kennzeichnung erforderlich sei. Zum Volltext der Entscheidung hier (LG Hagen – Werbung in Social Media).


Haben Sie ungekennzeichnet geworben?

Haben Sie deshalb eine Abmahnung oder eine einstweilige Verfügung erhalten? Haben Sie Fragen zur Differenzierung von Berichterstattung und Werbung? Rufen Sie uns gleich an: 04321 / 390 550 oder 040 / 35716-904. Schicken Sie uns Ihre Unterlagen gern per E-Mail (info@damm-legal.de) oder per Fax (Kontakt). Die Prüfung der Unterlagen und unsere Ersteinschätzung ist für Sie kostenlos. Unsere Fachanwälte sind durch zahlreiche wettbewerbsrechtliche Verfahren (Gegnerliste) mit dem Wettbewerbsrecht bestens vertraut und helfen Ihnen umgehend, die für Sie beste Vorgehensweise zu finden.