„IT-Recht und Geistiges Eigentum
sind seit über 10 Jahren unsere Leidenschaft.“

Jetzt unverbindlich Kontakt aufnehmen:

LG Würzburg: Werbung für Küchen muss Hersteller und Typenbezeichnung der enthaltenen Elektrogeräte angeben

veröffentlicht am 14. April 2016

LG Würzburg, Urteil vom 17.12.2015, Az. 1 HK O 1781/15
§ 3 Abs. 2 UWG, § 5a Abs. 2, Abs. 3 UWG, § 8 Abs. 3 Nr. 2 UWG; § 145 BGB

Das LG Würzburg hat entschieden, dass eine Prospektwerbung für Komplettküchen die Hersteller und die Typenbezeichnung der mit den Küchen angebotenen Elektrogeräte (Einbaubackofen, Einbaukühlschrank und Dunsthaube) benennen muss. Dies seien für den Verbraucher relevante Tatsachen, die er für eine informierte Entscheidung benötige. Auf die tatsächliche Möglichkeit zum Abschluss eines Vertrages nur durch Vorlage der Werbeanzeige komme es nicht an, wenn eine ansonsten inhaltlich vollständige Beschreibung der jeweiligen Küchen vorliege und der potentielle Käufer schon eine Entscheidung dafür oder dagegen treffen könne. Den Volltext der Entscheidung finden Sie hier (LG Würzburg – Küchenwerbung).


Haben Sie eine Abmahnung wegen unvollständiger Werbung erhalten?

Haben Sie eine Abmahnung, eine einstweilige Verfügung oder eine Hauptsacheklage wegen irreführender Werbung erhalten, weil wesentliche Angaben fehlen? Handeln Sie! Rufen Sie uns gleich an: Tel. 04321 / 390 550 oder Tel. 040 / 35716-904. Schicken Sie uns Ihre Unterlagen gern per E-Mail (info@damm-legal.de) oder per Fax (Kontakt). Die Prüfung der Unterlagen und unsere Ersteinschätzung ist für Sie kostenlos. Unsere Fachanwälte sind durch zahlreiche wettbewerbsrechtliche Verfahren (Gegnerliste) mit dem Wettbewerbsrecht und seinen Nebengebieten bestens vertraut und helfen Ihnen umgehend, gegebenenfalls noch am gleichen Tag. Wir beraten Sie oder erstellen, wenn notwendig, für Sie eine individuelle Unterlassungserklärung.