Artikel-Schlagworte: „OLG Koblenz“
Dienstag, 23. April 2013 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
OLG Koblenz, Urteil vom 12.09.2012, Az. 9 U 309/12
§ 3 UWG, § 5 Abs. 1 UWG
Das OLG Koblenz hat entschieden, dass ein Unternehmen (hier: die 1&1 Internet AG) Vertragspartner in einer E-Mail nicht über Vertragsänderungen informieren darf, die wirksam werden, wenn der Vertragspartner dieser Änderung nicht ausdrücklich widerspricht. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:Annahme, antizipiert, E-Mail, fingiert, Oberlandesgericht Koblenz, OLG Koblenz, stillschweigender Vertragsschluss, Urteil Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Vertragsrecht, Wettbewerbsrecht | Keine Kommentare »
Dienstag, 26. Februar 2013 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
OLG Koblenz, Urteil vom 16.01.2013, Az. 9 U 982/12
§ 4 Nr. 10 UWG
Das OLG Koblenz hat entschieden, dass eine gezielte Behinderung von Mitbewerbern durch eine Werbeanzeige (hier: Werbung eines regionalen Anzeigenblatts bei Lesern mit einem Aufkleber für den Briefkasten, der den Einwurf anderer Anzeigeblätter in Briefkästen gezielt verhindern soll) zu unterlassen ist. Zur Pressemitteilung des OLG Koblenz:
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Schlagworte:Anzeige, Behinderung, Mitbewerber, Oberlandesgericht Koblenz, OLG Koblenz, Werbung, wettbewerbswidrig Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Werbung, Wettbewerbsrecht | Keine Kommentare »
Mittwoch, 20. Februar 2013 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt
OLG Koblenz, Urteil vom 20.12.2012, Az. 6 W 615/12
§ 14 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 oder 2, Abs. 5 MarkenG, § 23 Nr. 2 MarkenG
Das OLG Koblenz hat entschieden, dass keine Verletzung einer Marke vorliegt, wenn ein gleichlautender Begriff in einer bestimmten Region eine lediglich beschreibende Funktion hat. Vorliegend hatte sich eine Brauerei den Begriff “STUBBI” schützen lassen. Die Werbung einer Koblenzer Brauerei mit dem Slogan “Probieren Sie das neue Koblenzer Radler in der Stubbi-Flasche” konnte sie jedoch nicht untersagen lassen, da der durchschnittliche Verbraucher in der Region Koblenz den Begriff Stubbi als umgangssprachliche Bezeichnung für eine bestimmte charakteristische Flaschenform für Biergetränke kenne. Deshalb handele es sich um eine nach dem Markengesetz erlaubte beschreibende Nutzung. Dies treffe allerdings nur regional auf den Großraum Koblenz, wo dieser Begriff verbreitet sei, zu. Zum Volltext der Entscheidung:
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Schlagworte:Benutzung, beschreibend, Freihaltebedürfnis, Marke, Oberlandesgericht Koblenz, OLG Koblenz, Region, Stubbi, Unterlassung, Verletzung, Wortmarke Veröffentlicht in Markenrecht, Urteile & Beschlüsse, Werbung | Keine Kommentare »
Freitag, 20. Mai 2011 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt
OLG Koblenz, Urteil vom 24.11.2010, Az. 9 U 817/10
§ 3 ZPO
Das OLG Koblenz hat, was einer Entscheidung des BGH (Beschluss vom 05.05.2011, Az. I ZR 220/10) zu entnehmen ist, darauf hingewiesen, dass “nach seiner ständigen Rechtsprechung … der Streitwert für ein nach Art und Umfang durchschnittlich gelagertes wettbewerbsrechtliches Unterlassungs- klageverfahren regelmäßig 20.000,00 EUR” betrage.
Schlagworte:Abmahnung, Koblenz, Oberlandesgericht, OLG, OLG Koblenz, Streitwert, Urteil, Wettbewerbsrecht, wettbewerbsrechtlich Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Wettbewerbsrecht, ZPO / GVG | Keine Kommentare »
Montag, 14. März 2011 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
OLG Koblenz, Urteil vom 09.02.2011, Az. 9 W 680/10
§§ 3; 4 Nr. 11 UWG; § 312 d Abs. 1 Nr. 1 - 7 BGB
Das OLG Koblenz hat entschieden, dass der in Hinblick auf ein Rückgabe- oder Wiederrufsrecht erteilt Hinweis „Bitte beachten Sie, dass (…) entsiegelte Hygieneartikel vom Rückgaberecht ausgeschlossen sind.” nicht gegen das Wettbewerbsrecht verstößt, wenn er sich auf den Verkauf von Badeenten bezieht. Der Senat wies darauf hin, dass es in diesem Fall gar nicht darauf ankomme, ob entsiegelte Hygieneartikel vom allgemeinen Widerrufsrecht ausgenommen werden dürften oder nicht. Der Antragsteller habe nicht hinreichend belegt, dass die von der Antragsgegnerin vertriebenen Badeenten nach dem Verständnis der Verbraucher wirklich als Hygieneartikel anzusehen seien. Was wir davon halten? Wer jetzt nur “Bahnhof” versteht, dem sei auf’s Pferd geholfen: (more…)
Schlagworte:Abmahnung, Ausschluss, Badeente, Irreführung, Koblenz, Oberlandesgericht, OLG, OLG Koblenz, Rückgabebelehrung, Rückgaberecht, Widerrufsbelehrung, Widerrufsrecht Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Wettbewerbsrecht, Widerrufsrecht | Keine Kommentare »
Samstag, 19. Februar 2011 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt
OLG Koblenz, Beschluss vom 29.12.2010, Az. 14 W 757/10
§§ 280; 662; 670 BGB
Das OLG Koblenz hat entschieden, dass die Kosten für einen Privatdetektiv, welche zur Ermittlung eines Wettbewerbsverstoßes (hier: Einhaltung eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots) aufgewandt sind, grundsätzlich erstattungsfähig sind. Allerdings, so der Senat, muss sich der Auftrag an die Detektei auf das zur Klärung der Beweisfrage Erforderliche beschränken. Er ist so zu gestalten, dass die Partei die Ausführung überwachen kann und die Entscheidung über Beginn, Inhalt, Umfang, Dauer und Abbruch der Ermittlungen nicht völlig dem Detektiv überlässt. Ferner hat die Partei im Interesse der gebotenen kostenbewussten Prozessführung die Einschaltung der Detektei so zu gestalten, dass überflüssige Kosten vermieden werden. Die Klägerin hatte statt der vom Senat für erforderlich gehaltenen zwei Detektive gleich 5-6 Detektive überwachen lassen. Dementsprechend wurden die zu erstattenden Detektivkosten gekürzt. Weiterhin wurden die übrigen einzelnen Positionen der zu erstattenden Detektivkosten geprüft. Zum Volltext der Entscheidung: (more…)
Schlagworte:Aufwand, Beschluss, Detektei, Detektiv, Erstattungsfähigkeit, erstatungsfähig, Koblenz, Kosten, Oberlandesgericht, OLG, OLG Koblenz, Prozess, Prozesskosten, Verfahren, Verfahrenskosten Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Wettbewerbsrecht | Keine Kommentare »
Sonntag, 25. Juli 2010 von Rechtsanwalt Dr. Ole Damm | Fachanwalt für Gewerblichen Rechtsschutz und Fachanwalt für IT-Recht
OLG Koblenz, Urteil vom 22.04.2010, Az. 2 U 352/09
§ 307 BGB
Das OLG Koblenz hat entschieden, dass ein Vertragshändlervertrag bei Nichterreichen bestimmter Mindestumsätze nicht außerordentlich (fristlos) gekündigt werden kann. Eine ordentliche Kündigung hielt der Senat hingegen für unbedenklich. (more…)
Schlagworte:AGB News+Recht, Allgemeine Geschäftsbedingungen, außerordentlich, fristlos, Händlervertrag, Kündigung, Klausel, Koblenz, Oberlandesgericht, OLG, OLG Koblenz, ordentlich, Urteil, Vertragshändlervertrag, wirksam, Wirksamkeit Veröffentlicht in AGB News+Recht, Urteile & Beschlüsse, Vertragsrecht | Comments Off
Freitag, 26. März 2010 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt
OLG Koblenz, Beschluss vom 08.03.2010, Az. 9 U 1283/09
§§ 3, 4 Nr. 11 UWG, § 357 Abs. 2 S. 3 BGB
Das OLG Koblenz hat entschieden, dass dem Verbraucher bei Ausübung des Widerrufsrechtes die Kosten der Rücksendung nur dann auferlegt werden können, wenn hierüber eine gesonderte vertragliche Vereinbarung geschlossen worden ist. Ein Hinweis innerhalb der Widerrufsbelehrung reiche hierzu nicht aus. Die Auferlegung von Rücksendekosten ohne gesonderte vertragliche Vereinbarung stelle einen Wettbewerbsverstoß dar.
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Schlagworte:40, Klausel, Koblenz, Oberlandesgericht, OLG, OLG Koblenz, Rücksendekosten, Urteil, Vereinbarung, vertragliche, Widerrufsrecht Veröffentlicht in Urteile & Beschlüsse, Verbraucherschutz, Vertragsrecht, Widerrufsrecht | Keine Kommentare »
Dienstag, 12. Januar 2010 von Rechtsanwältin Katrin Reinhardt
OLG Koblenz, Urteil vom 14.05.2009, Az. 14 W 286/09
§ 184 GVG
Das OLG Koblenz hat darauf hingewiesen, dass der Rechtsanwalt, der eine ausländische Partei vor Gericht vertritt, seine Bevollmächtigung notfalls umfassend nachzuweisen hat. Dieser Nachweis habe stufenweise bis hin zur Klägerin selbst (BGH NJW-RR 2002, 933; Vollkommer in Zöller, ZPO, 27. Aufl., § 80 Rdnr. 8 ) gemäß § 184 GVG durch deutschsprachige Urkunden geführt werden müssen, insbesondere nachdem dies zuvor gerichtlich angemahnt worden sei. Die in italienisch gehaltenen Schriftstücke hätten nicht beachtet zu werden brauchen (Lückemann in Zöller, GVG, 27. Aufl., § 184 Rdnr. 4). (more…)
Schlagworte:Übersetzung, GVG, italienische Sprache, Koblenz, Oberlandesgericht, Oberlandesgericht Koblenz, OLG, OLG Koblenz, Vollmacht Veröffentlicht in Berufsrecht / RVG, Urteile & Beschlüsse, ZPO / GVG | Keine Kommentare »
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