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The road to hell XXXIV: Sagt der Rechtsanwalt “Ich bekomm dann noch 116 Mio. US-Dollar!”

Im November 2010 hatten wir berichtet, dass die SAP AG von einem US-amerikanischen Gericht zu einer Strafzahlung von 1,3 Mrd. US-Dollar an Oracle verurteilt worden sei, der höchsten Strafzahlung, die jemals gegen ein Softwareunternehmen festgelegt worden sei (hier). Wir hatten zugleich die Prognose gewagt “Die Verurteilung wegen Urheberrechtsverstoß wird voraussichtlich bestätigt, die Schadensersatzsumme unseres Erachtens aber auf einen Betrag zwischen 300 - 500 Mio. US-Dollar reduziert werden.” Nachdem die Richterin Phyllis Hamilton im Berufungsverfahren Anfang 2011 bereits erklärt hatte, dass das Bußgeld “stark übertrieben” sei und die Strafe auf 272 Millionen US-Dollar reduziert hatte, haben sich die Parteien nunmehr auf einen Betrag von 426 Mio. US-Dollar verglichen, wie Golem jetzt berichtet (hier). Dies ist ein Betrag, der sich in unserem “Schätzungsfenster” bewegte. Das alles ist noch eher unspektakulär. Begeistert haben wir dagegen zur Kenntnis genommen, wie sich dieser Betrag zusammensetzt:

Golem hat nämlich darauf hingewiesen, dass SAP mindestens 426 Millionen US-Dollar an Oracle [zahlt], 310 Millionen US-Dollar Schadensersatz zuzüglich Oracles Kosten für Rechtsanwälte“.

So dürfen wir den Kollegen in den USA wohl zu einer zaghaften Auffrischung der Portokasse in Höhe von 116 Mio. US-Dollar gratulieren. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg hatte für die Insolvenzabwicklung von Karstadt nach Berichten der Financial Times Deutschland “nur” 32,3 Mio. EUR (einschließlich Mehrwertsteuer) erhalten (hier). Das SAP-Oracle-Verfahren dauerte allerdings auch ca. 5 Jahre, während das Insolvenzverfahren bereits nach ca. 16 Monaten beendet war. Schneller ausgegeben wurde das Geld in den letzten Jahren wohl nur durch die Aktienhandels-Software eines US-amerikanischen Börsenbrokers: 440 Mio. US-Dollar in 45 Minuten (hier).

Es sollte aber nicht vergessen werden, dass die Rechtsanwaltshonorare mit Sozien, Angestellten und dem Kanzleiorganisationsmoloch zu teilen sind. Die Galeerensklaven unserer Kanzlei (hier, s. Ziff. 4) haben nach der morgendlichen Zeitungslektüre hoffnungsfroh von unter Deck beim Cheftrommler anfragen lassen, was aus unserem Verfahren mit der versunkenen Ölplattform geworden sei …

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